Interview

"Oh, Vertrieb – dafür muss man geboren sein."

01.12.2016
(c) Landau Media
(c) Landau Media

Christina Ramos-Campos koordiniert den Vertrieb von Landau Media in Norddeutschland, einem Medienberatungshaus mit Niederlassungen in Berlin und Hamburg. Bevor sie in den Vertrieb wechselte, arbeitete sie lange Jahre im Marketing und der PR.

Im Interview mit dem Vertriebsmanager spricht Sie über ihren Weg in den Vertrieb und wie ihr Umfeld auf ihre Tätigkeit reagiert.

Frau Ramos Campos, wie sind Sie in den Vertrieb gekommen?

Wie die Jungfrau zum Kinde. Als gelernte Kauffrau für Bürokommunikation habe ich eher das klassische Sekretariat bekleidet. Irgendwann sollte ich vertretungsweise vertriebliche Tätigkeiten übernehmen. Das hat mir wahnsinnig Spaß gemacht und ich beschloss vertrieblich tätig zu werden.

Erklären Sie bitte in drei Sätzen, was Sie jetzt tun.

Ich berate Landau Media Interessenten – das sind PR-Verantwortliche und Kommunikationsprofis – und verkaufe die Dienstleistung der Medienbeobachtung. Unsere Dienstleitungen dienen der Unterstützung des Unternehmenserfolges in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir erstellen zugeschnittene Lösungen von der Beobachtung über individuelle Pressespiegel bis hin zu Medienresonanzanalysen.

Was hat Sie an der Branche gereizt?

Durch meinen vorherigen Job in einer Hamburger PR-Agentur kannte ich Landau Media bereits. Unsere Produkte finde ich wichtig zur Wirkungskontrolle in der Kommunikationsarbeit – daher bewegt mich der Reiz, auch andere Unternehmen davon zu überzeugen und damit schließlich voranzubringen.

Was waren die größten Schwierigkeiten beim Einstieg in den Berufsalltag?

Die Vielfalt unserer Produktlösungen.

Was ist Ihnen besonders leicht gefallen?

Kontakte zu knüpfen.

Haben Sie ein Vorbild?

Ja, mein ehemaliger Chef. Er verkörpert den klassischen hanseatischen Kaufmann mit tollen Kontakten in der Hamburger Wirtschaft.

Was zeichnet für Sie eine gute Vertrieblerin aus?

Aufmerksam zu sein und zwischen den Zeilen lesen zu können –das bedeutet den Bedarf zu erkennen und die Spreu vom Weizen zu trennen.

Was entgegnen Ihnen Menschen, wenn Sie erzählen, dass Sie im Vertrieb tätig sind?

Oh, Vertrieb – dafür muss man geboren sein.

Braucht der Vertrieb mehr Frauen?

Ich glaube, dass jede Abteilung ein ausgewogenes Team benötigt. In unserem Sales Team sind beide Seiten gut vertreten, das tut der Sache gut.

Christina Ramos Campos (38)

Dieser Artikel ist Teil der Interview-Reihe "Frauen im Vertrieb". Wöchentlich sprechen hier Vertrieblerinnen über ihre Erfahrungen im Berufsalltag, ihre Vorbilder und darüber, warum der Vertrieb als Branche sie begeistert.

Ressort

(c) Agile Sales Company

Gastbeitrag

Die Zukunft des Vertriebs – Kundenfokus durch Scrum

Halina Maier23.08.2019

Unser aller Einkaufsverhalten hat sich verändert – entsprechend muss sich auch das Verkaufsverkalten ändern. Verkäufer müssen ihre Kunden online wie offline über verschiedene Kanäle ansprechen. Was es dabei zu beachten gilt, weiß unsere Gastautorin.

(c) Pixabay

Gastbeitrag

Verkaufen oder nicht verkaufen – das ist hier die Frage

von Oliver Schumacher08.08.2019

Als Verkäufer sitzt man manchmal zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite ist der Kunde mit seinen Wünschen, Zielen und Erwartungen. Auf der anderen Seite erwartet der Arbeitgeber, dass man als sein angestellter Verkäufer dessen Produkte auch verkauft. Doch was macht man, wenn einem das zu verkaufende Angebotssortiment nicht gefällt?

(c) Pixabay

Gastbeitrag

Wenn die Zeit für Herzlichkeit fehlt

von Oliver Schumacher01.08.2019

Verkäufer streben oft den schnellen Abschluss an, ob aus mangelndem Interesse oder aufgrund von Zeitmangel. Damit kein unnötiger Druck entsteht – und somit auf Kundenseite eine bessere Kauflaune – helfen diese fünf Ansätze.