Studie

Vertrauensdefizit bei Verkäufern

Von Christopher Klausnitzer27.05.2014
Vertrauensverlust; Foto: www.thinkstock.com
Vertrauensverlust; Foto: www.thinkstock.com

Beim Autokauf sowie beim Kauf von Körperpflegeprodukten hört die Mehrheit der Deutschen laut einer Studie auf den Rat von Familienmitgliedern. Am wenigsten vertrauenswürdig und damit Verlierer der Umfrage ist das Verkaufspersonal im Handel.

Von Christopher Klausnitzer

 

Autoverkäufer genießen bei Kunden offenbar nicht den besten Ruf. Wenn die Anschaffung eines neuen Wagens ansteht, vertrauen die Deutschen vor allem auf die Tipps von Familienmitgliedern, wie eine Umfrage der TNS Infratest Emnidbusse ergab. Auch Testberichte sowie Freunde wurden als  vertrauenswürdiger eingestuft als das Beratungs- und Verkaufspersonal, das damit unter den vier Wahlmöglichkeiten am schlechtesten abschneidet.

Dieselbe Reihenfolge bleibt auch bei einem ganz anderen Produkt bestehen: Bei der Kaufplanung für Körperpflegeprodukte vertrauen die Befragten dem Handel ebenfalls weniger als der Meinung ihrer Freunde, die wiederum weniger vertrauenswürdig ist als Testberichte (etwa bei Stiftung Warentest oder Online-Bewertungsportalen). Tipps der Familie stehen auch hier an erster Stelle. Die Ergebnisse weichen im Vergleich zum Autoverkauf jeweils nur um wenige Prozent ab. Für Roselind Beineke, Leiterin der Emnidbusse, Grund zu der These, dass „genau dieses Vertrauensranking auch für andere Produkte gilt.“

Die vier Gruppen (Familie, Tests, Freunde, Handel) wurden bei rund 1000 Telefoninterviews in Paarvergleichen einander gegenübergestellt. Der Handel verlor zwar jeden der Vergleiche, konnte aber jeweils noch nennenswerte Prozentzahlen von über 30 Prozent aufweisen.


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