Studie

Überstunden lohnen sich nicht

aus der Redaktion26.06.2018
(c) gettyimages/Westend61
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Je besser der Posten, desto mehr Überstunden macht ein Arbeitnehmer. Und je mehr Überstunden er ansammelt, desto weniger werden sie ausgeglichen. Der Arbeitszeitmonitor im Überblick.

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Deutschland arbeitet zu viel. Und lässt sich das noch nicht einmal bezahlen. Dieses Phänomen gilt nicht nur in einzelnen Industrien, sondern tritt Branchenübergreifend auf.

Das ist zumindest das Ergebnis der Berechnungen von Compensation Partner, eine Plattform für Deutsche Lohn- und Gehaltsdaten. Auf Basis von über 226 452 Vergütungsdaten von Frauen und Männern hatten die Hamburger ermittelt, dass Führungskräfte bis zum Renteneintrittsalter 15. 430 Überstunden leisten.

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Kein Ausgleich in Sicht

Gerade in den Jahren vor der Rente sammeln sich die Überstunden bei Führungskräften an. Und je mehr Überstunden gemacht werden, desto weniger Überstundenausgleich findet statt (Abbildung 1). Dabei war der Anteil der Frauen, die Überstunden machen, größer, als der Anteil der Männer, die Mehrarbeit leisten. Demgegenüber erhalten nur 40 Prozent der Frauen einen Überstundenausgleich. Bei den Männern sind es da schon 46 Prozent.

(c) Compensation Partner

Neben dem Alter ist es bei Führungskräften das Gehalt, das die Überstunden in die Höhe treibt. Mit jedem Gehaltssprung steigen so auch die Überstunden, die pro Woche geleistet werden (Abbildung 2).

Abbildung 2(c) Compensation Partner

Status quo im Vertrieb

Einer besonderen Belastung sind die Unternehmensberater ausgesetzt. Bei durchschnittlich 5,11 Überstunden pro Woche erhalten lediglich 26 Prozent einen Ausgleich. Darauf folgen die Branchen Konsum- und Gebrauchsgüter sowie Logistik, Transport und Verkehr.

Eine Aufschlüsselung nach Tätigkeitsfeldern liefert die Studie nicht. Es bleibt unklar, in welchem Ausmaß der Vertrieb von dieser Dynamik erfasst ist. Schreiben Sie uns gerne Ihre Eindrücke und Erfahrungen an unser Redaktionspostfach.

 

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