Steuern und Entscheiden

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So teuer ist die Suche nach Vertrieblern

Nach wie vor jagen Unternehmen Fach- und Führungskräften für den Vertrieb hinterher. Bis eine Stelle besetzt ist, vergehen oft mehrere Monate. Durchschnittlich drei, um genau zu sein. Und für Führungspositionen sind es sogar vier Monate.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Mitarbeiterempfehlungs-Software-Anbieters Talentry aus München in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität Berlin und dem Privat-Institut für Qualitätssicherung in Personalauswahl und –entwicklung (IQP). HR- und Vertriebsexperten aus rund 180 mittelständischen Unternehmen und Konzernen hatten an der Umfrage teilgenommen.

Neben der benötigten Zeit für eine Stellenbesetzung waren auch die damit verbundenen Kosten ein Thema. Für einen Vertriebsmitarbeiter liegen die bei knapp 10 000 Euro. Eine Führungskraft ist mit 16 500 Euro deutlich teurer.

Unter Berücksichtigung der Opportunitätskosten, die etwa durch entgangene Aufträge entstehen, können unbesetzte Vertriebsstellen für Unternehmen also richtig teuer werden. Gleichzeitig sollten Unternehmen bei der Suche aber nichts überstürzen. Die Folgen einer Fehlbesetzung setzten die Studienautoren bei rund 235 000 Euro an, vor allem verursacht durch „Minderleistung“ und „Malus beim Kunden.“

 

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