Studie

Mittelstand lässt Online-Vertriebs Potential ungenutzt

16.02.2017
(c) Thinkstock/gpointstudio
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Deutsche Mittelständler haben im Jahr 2015 153 Milliarden Euro über Online-Vertriebswege umgesetzt. Als Teil des im Mittelstand erzielten Gesamtumsatzes macht der Online-Vertrieb damit gerade einmal vier Prozent aus. Dazu passt, dass nur jeder sechste Mittelständler bislang auf E-Commerce-Kanäle setzt.

Das ist das Ergebnis einer Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Den Autoren der Studie nach sind es besonders die Unternehmen mit Inhabern unter 40 Jahren, die mit dem Online-Vertrieb die Mehrheit ihrer Umsätze erzielen. Gerade die könnten langfristig von einem stärkeren Wachstum profitieren.

Allerdings weisen die Autoren auch darauf hin, dass bei einem höherem Anteil an Online-Vertrieb die Profitabilität sinkt. Der Grund dafür sei der auf Kundenseite mögliche Preisvergleich im Internet. Somit sei der Spielraum bei der Preissetzung im Online-Vertrieb deutlich geringer als beim analogen Verkauf. Dennoch raten die Forscher dazu, die schrittweise Umstellung auf den Online-Vertrieb einzuleiten. Grund dafür sei die Bedeutung, die dem Online-Vertrieb in Zukunft beikommen werde.

Auf Grundlage des KfW-Mittelstsandspanels hatten die Forscher die Daten von rund 15 000 Unternehmen untersucht, deren Umsatz unterhalb von 500 Millionen Euro pro Jahr liegt.

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