Studie

Mehr Gehalt für Vertriebsprofis

Von Judith Schuldreich05.08.2014
Gehaltsstudie Kienbaum, Foto: www.thinkstock.com
Gehaltsstudie Kienbaum, Foto: www.thinkstock.com

Das Gehalt von Vertriebsprofis ist in Deutschland heute rund drei Prozent höher als im vergangenen Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt der Vergütungsreport "Führungskräfte und Spezialisten in Marketing und Vertrieb 2014" der Managementberatung Kienbaum. Führungskräfte verdienen demnach durchschnittlich 117.000 Euro im Jahr, Spezialisten 77.000 Euro.

 

Von Judith Schuldreich

 

Top-Verdiener sind die Vertriebsleiter. Laut Kienbaum erhalten diese durchschnittlich 136.000 Euro im Jahr. Auf dem zweiten Platz folgt der Leiter Export mit einem Salär von 135.000 Euro. Unter den Spezialisten und Sachbearbeitern verdienen die Key Account Manager mit einer jährlichen Durchschnittsvergütung von 94.000 Euro am meisten. Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst bringen es auf 87.000 Euro als Führungskraft und 47.000 Euro als Spezialist.

 

Unternehmenssitz und -größe haben Einfluss auf das Gehalt

 

Am besten verdienen Führungskräfte im Vertrieb in München: Dort erhalten sie durchschnittlich 18 Prozent mehr Gehalt als im Bundesdurchschnitt. Insgesamt sind die Spitzenreiter in der Vergütung die Ballungsräume um die deutschen Großstädte wie München, Düsseldorf und Frankfurt am Main. In den Regionen um Leipzig, Dresden und Halle liegt das Gehaltsniveau in Marketing und Vertrieb auf allen Ebenen hingegen nur bei rund 86 Prozent des Bundesdurchschnitts. Neben dem Firmensitz spielt auch die Firmengröße gerade bei Führungspositionen eine Rolle. In Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten verdienen Führungskräfte mit 160.000 Euro Gehalt fast doppelt so viel wie leitende Angestellte, die in Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern beschäftigt sind. Deren Gehalt beträgt durchschnittlich 91.000 Euro im Jahr.

Für den Vergütungsreport untersuchte die Managementberatung Kienbaum die Daten von 3.371 Führungspositionen und knapp 7.000 Spezialisten und Sachbearbeitern in fast 700 Unternehmen.

Von Judith Schuldreich

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