Studie

Mangelnde Digitalisierung wird für Manager zum Wechselgrund

aus der Redaktion21.02.2018
(c) Thinkstock/peshkov
(c) Thinkstock/peshkov

Auf Management-Ebene regt sich die Wechselbereitschaft, meldet eine Studie. Unterdessen suchen Unternehmen verstärkt nach Mitarbeitern mit niedrigem Ausbildungsniveau.

aus der Redaktion

Wechselbereit und Digital-Affin: Diese Attribute treffen laut einer Studie der Personalberatung Odgers Berndtson auf 40 Prozent der Manager zu. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, an der sich 1.900 Manager aus dem deutschsprachigen Raum beteiligt hatten.

+++ Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter Vertriebsszene und erhalten Sie wöchentlich und kostenlos Einsichten aus der Vertriebspraxis, lukrative Jobangebote und eine Auswahl an Personalwechseln. +++

Dieser Wert stellt im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von mehr als einem Prozent dar. Als Gründe für den gesteigerten Willen zum Wechsel gaben die Teilnehmer fehlende berufliche Perspektiven (54 Prozent) sowie Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Arbeitgebers an (40 Prozent). Während in der Vorjahresbefragung die mangelnde Perspektive ebenfalls auf dem ersten Platz landete, sind die Bedenken um die Tauglichkeit für kommende Herausforderungen im Verlgeich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent gestiegen. Damit ließ dieser Grund die Angaben "zu wenig fordernde Inhalte" und "mangelnde Wertschätzung" hinter sich. 

„Manager sehen sich mit dem Thema Digitalisierung konfrontiert und viele deutsche Unternehmen hinken da einfach noch hinterher. Sie müssen sich aber darauf einstellen, dass ihre Arbeitgeberattraktivitt zunehmend stark mit der Konsequenz korreliiert, mit der die digitale Transformation intern umgesetzt wird“, kommentiert Kristin van der Sande, Partnerrin bei Odgers Berndtson und Leiterin der Studie, die Ergebnisse.

(c) Odgers Berndtson

Zahl der Online-Stellenanzeigen auf Höchststand

Der Software-Anbieter Textekernel veröffentlichte diese Woche zudem eine Studie über die Zahl der geschalteten Online-Stellenanzeigen in 2017. Demnach gaben Unternehmen online mit über 7 Millionen Stellen so viele Inserate auf wie noch nie zuvor. Die Auswertung basiert auf Daten aus Textkernels Tool Jobfeed.

Die meisten Stellen schalteten dabei Daimler (mehr als 110.000) gefolgt von der Deutschen Bahn (mehr als 8.500) und Robert Bosch (mehr als 8.000).

Trotz des Hypes um soziale Netzwerke ist es nach wie vor die Webseite der Arbeitsagentur, die mit 2,3 millonen Stellen das höchste Volumen an Anzeigen auswies. Auf Platz zwei und drei folgen Xing  und Stepstone. Besonders nach Mitarbeitern im Bereich Produktion suchten die Unternehmen hängerigend. Auf dem zwiten Platz fanden sich Stellenangebote für die BErfusgruppe Administration und Kundenbetreuung, was Key Accounter und Vertriebler aufhorchen lässt.

Mit Blick auf den Qualifikationsgrad suchen Unternehmen aktuell noch mehrheitlich Menschen mit niedrigem Ausbildungsniveau. Wie in 2016 fielen auch 2017 rund ein Viertel der Jobangebote in die Kategorie hohes Ausbildungsniveau

Der Online-Stellenmarkt im Überblick:

 

aus der Redaktion

Ressort

(c) Pixabay

Gastbeitrag

Wer nicht mitdenkt, hat den Umsatz nicht verdient

Oliver Schumacher16.10.2019

Leider sind viele Verkäufer in ihrem Alltagstrott derart gefangen, dass sie ihre Aufgaben einfach nur abarbeiten, statt einmal darüber nachzudenken, wie man auf Augenhöhe seinen Kunden noch mehr hilft – und im Idealfall dadurch sogar noch höhere Umsätze macht.

(c) Pixabay

Gastbeitrag

Für eine „Ja-Kultur" im Verkauf

Sandra Schubert09.10.2019

Das Ja des Kunden zu erhalten, also seinen Auftrag zu bekommen, ist das erklärte Ziel eines jeden Verkäufers. So weit – so logisch. Doch um dieses Ja aus voller Überzeugung, ohne jeden Druck zu bekommen, ist es an uns, erst einmal selbst Ja zu sagen. Ja zu Situationen, zu Gelegenheiten und vor allem zu Menschen. Dazu zählen übrigens auch wir. Denn nur wenn wir im Inneren ein Ja leben, bekommen wir auch von außen ein Ja – im Verkauf, für unsere Verkäuferrolle und als Mensch!

(c) Pixabay

Gastbeitrag

Verkäufer brauchen Eier!

von Oliver Schumacher25.09.2019

Viele Verkäufer berauben ihre Kunden um die beste Lösung.