Studie

Warum das Key Account Management bedeutender wird

aus der Redaktion19.10.2017
(c) Thinkstock/littlehenrabi
(c) Thinkstock/littlehenrabi

Die Management-Beratung Kienbaum hat Gehälter und Zukunftsaussichten von Vertrieb- & Marketingspezialisten untersucht. Mit schlechten Aussichten für den Außendienst.

aus der Redaktion

30 Prozent weniger Mitarbeiter im Außendienst. Und schuld daran ist die Digitalisierung. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie von Kienbaum. Während die Digitalisierung dem Außendienst eher schadhaft ist, ist sie ein Segen für das Key Account Management. Der direkte Kontakt ins Unternehmen werde im Rahmen der Digitalisierung bedeutender, schreibt der Autor der Studie. Schon jetzt liegen die Jahresgehälter bei den Key-Account-Spezialisten bei durchschnittlich 93 000 Euro. Ein Senior-Außendienstmitarbeiter mit fünf Jahren Berufserfahrung verdient im Vergleich „lediglich“ 83 000 Euro jährlich.

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von mehr als 12 000 Positionen in den Bereichen Marketing und Vertrieb. 729 Unternehmen hatte sich Kienbaum für die Studie „Führungskräfte & Spezialisten im Marketing und Vertrieb 2017“ angeschaut.

Anzeige

Die Studie gibt darüber hinaus Aufschluss über die Gehaltsunterschiede verschiedener Positionen. Maßgeblich ist hierbei unter anderem die Personalverantwortung. Denn ein Vertriebsleiter auf Geschäftsführerebene verdiente durchschnittlich 167 000 Euro im Jahr, während es auf mittlerer Führungsebene mit 119 000 Euro schon deutlich weniger war.  

Passend zu aktuellen Themen auf Vertriebsmanager.de gibt die Studie auch Auskunft über die Vergütungsstrukturen des Außendienstes. Denn laut Studie erhalten mehr als 90 Prozent der im Außendienst beschäftigten Vertriebler eine variable Vergütung in Form von unter anderem Teamboni und Provisionen.

aus der Redaktion

Ressort

(c) Pixabay

Gastbeitrag

Verkaufen oder nicht verkaufen – das ist hier die Frage

von Oliver Schumacher08.08.2019

Als Verkäufer sitzt man manchmal zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite ist der Kunde mit seinen Wünschen, Zielen und Erwartungen. Auf der anderen Seite erwartet der Arbeitgeber, dass man als sein angestellter Verkäufer dessen Produkte auch verkauft. Doch was macht man, wenn einem das zu verkaufende Angebotssortiment nicht gefällt?

(c) Pixabay

Gastbeitrag

Wenn die Zeit für Herzlichkeit fehlt

von Oliver Schumacher01.08.2019

Verkäufer streben oft den schnellen Abschluss an, ob aus mangelndem Interesse oder aufgrund von Zeitmangel. Damit kein unnötiger Druck entsteht – und somit auf Kundenseite eine bessere Kauflaune – helfen diese fünf Ansätze.

(c) Pixabay

Gastbeitrag

Viele Verkäufer scheitern – und kaum einer will das ernsthaft ändern

von Oliver Schumacher25.07.2019

Wenn ein professioneller Fußballer den Ball zugespielt bekommt, überlegt er dann ausführlich, wie er den Ball spielt – oder spielt er ihn intuitiv richtig weiter? Würde ein professioneller Fußballer hoffen, während eines Spiels niemals den Ball abzubekommen? Dann würde ein Trainer solch einen Spieler gar nicht erst in sein Team aufnehmen. Käme ein Fußballer, der diesen Sport ernst nimmt, auf den Gedanken, nicht mehr zu trainieren, weil er schon einmal trainiert – und vielleicht sogar schon einmal ein Tor geschossen hat? Solche Fußballer gibt es nicht – solche Verkäufer aber schon.