Ratgeber

Wie sie das richtige Incentive auswählen

von Katrina Geske08.10.2018
(c) gettyimages/krisanapong detraphiphat
(c) gettyimages/krisanapong detraphiphat

Incentives und Awards im Vertrieb sind unverzichtbar für die Mitarbeitermotivation. Bei der Auswahl gibt es jedoch einiges zu beachten.

von Katrina Geske

Motivierte Mitarbeiter sind das Herzstück eines erfolgreichen Unternehmens. Ein unabdingbares Instrument dabei: Incentives und Recognition Awards. Die Auswahl dieser „motivation booster“ ist jedoch nicht immer ganz einfach. Das weiß auch Kolumnist und Autor Roy Saunderson auf Incentivemag.com. Hier sind seine Tipps für die Auswahl von erfolgreichen Incentive-Initiativen:

+++Dieser Beitrag stammt aus der Septemberausgabe des Business Developer Plus. Zum Abo des ePapers geht es hier.+++

1. Legen Sie Sinn und Zweck Ihrer Awards fest!

Fragen Sie sich: Wofür soll der Preis vergeben werden? Für eine Verkaufskampagne? Das Exzellenzprogramm des Unternehmenspräsidenten? Awards sollten sowohl zu Ihren Unternehmenszielen als auch zu den Leistungen Ihrer Mitarbeiter passen.

2. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter nach ihrer Meinung!

Sie sind unsicher, wie Ihre Incentive- und Recognition-Initiativen von Ihrem Mitarbeitern aufgenommen werden? Fragen Sie einfach nach! Nutzen Sie Mitarbeiterumfragen und Fokusgruppen, um die Meinung ihrer Angestellten zu erfahren. Finden Sie anschließend heraus, warum diese so denken, wie sie denken.

3. Setzen Sie auf Sinnhaftigkeit!

Ihre Angestellten werden sehr genau spüren, ob ein Award bedeutsam ist oder nicht. Sparen Sie daher nicht an der Präsentation. Wer vergibt den Award? Wie läuft die Preisverleihung ab? Denken Sie daran: Die Präsentation ist mindestens so wichtig wie der Award selbst.

4. Begeistern Sie Ihre Mitarbeiter!

Um den Erfolg Ihrer Incentive-Maßnahmen abzuschätzen, sollten Sie sich fragen: Motiviert die erhaltene Auszeichnung den Preisträger, in Zukunft noch bessere Arbeit zu leisten? Finden Sie heraus, ob Sie Angestellte für Ihre Award-Items begeistern können. Verlieren Sie auch den emotionalen Wert der Preise nicht aus den Augen.

5. Bieten Sie Wahlmöglichkeiten an!

Wer hat nicht gerne die Qual der Wahl? Attraktive Auswahlmöglichkeiten sind für jeden ein Anreiz. Besonders bei Incentives kann der Choice-Faktor enorm wichtig sein. Vergessen Sie nicht: Jeder Mitarbeiter ist unterschiedlich.

6. Achten Sie auf Qualität!

Gehen Sie beim Erwerb Ihrer Award-Items sicher, dass der von Ihnen ausgewählte Händler einen guten Ruf – und im Zweifelsfall eine Rückgabegarantie – hat. Setzen Sie auf Markenprodukte: Die Qualität des Preises fällt auf Sie zurück.

7. Werten Sie symbolische Preise auf!

Symbolische Preise wie Trophäen und Medaillen repräsentieren Ihr Unternehmen. Nehmen Sie sich die Oscars oder olympische Medaillen zum Vorbild! Nur, wenn Ihre Angestellten den Wert hinter der Auszeichnung erkennen, werden Ihre Awards begehrt und wertgeschätzt werden.

8. Denken Sie in neuen Bahnen!

In Bezug auf Awards muss es nicht immer das Altbewährte sein. Geben Sie Ihren Angestellten doch beispielsweise die Gelegenheit, etwas Neues zu lernen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Mal- oder Gitarrenkurs?

9. Tauschen Sie Preise „zum Anfassen“ gegen Erlebnisse!

Corporate Volunteer Trips in alle Welt sprechen vor allem jüngere Angestellte an. Gemeinsam eine Schule zu bauen oder einen Brunnen auszuheben stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Nicht zuletzt sorgen Sie so dafür, dass Ihr Unternehmen etwas Nachhaltiges schafft und hinterlässt.

10. „Choose your own adventure“

Kennen Sie das Konzept der „bucket list“? Die gewonnenen Erlebnisse sollten Ihren Angestellten vor allem Freude bringen. Ob Skydiving oder ein Kochkurs in einem berühmten Pariser Restaurant: Lassen Sie Ihre Mitarbeiter ihr ganz persönliches Abenteuer erleben.

von Katrina Geske

Das könnte Sie auch interessieren...

(c) gettyimages/peshkov

Ratgeber

Karriereziel Geschäftsführer erreicht – und dann?

von Volker Schulz 14.02.2019

Wer vom Vertriebsmanager zum Geschäftsführer befördert wird, hat meist ein großes Karriereziel im Leben erreicht. Doch mit der neuen Aufgabe geht auch eine höhere Verantwortung einher, die neue Sicht- und Denkweisen erforderlich macht.

(c) gettyimages/ComicSans

Gastbeitrag

Warum sich Verkäufer & Singles über den Valentinstag freuen können

von Jens Löser14.02.2019

Wofür steht eigentlich der V-Day für Dich? Victory-Day, Verkäufer-Day? Wieso hat dich dieser Beitrag angesprochen? Wieso ist der Valentinstag für dich als Verkäufer überhaupt relevant?

Ratgeber

Herausforderungen im modernen B2B-Vertrieb meistern (sponsored)

Robert Geppert14.02.2019

Es knirscht an vier Ecken: Diese Probleme sollte der B2B-Vertrieb kennen und beheben.