Studie

Immer mehr Menschen bestellen Lebensmittel online

Cornelius Mutschler13.08.2015
Einfach, bequem und zu jeder Tageszeit: Online-Shopping nimmt rasant zu Foto: Thinkstock/ urfinguss
Einfach, bequem und zu jeder Tageszeit: Online-Shopping nimmt rasant zu Foto: Thinkstock/ urfinguss

Der Siegeszug des Online-Shoppings geht weiter – auch im Lebensmittelbereich. 28 Prozent aller Online-Shopper haben bereits Lebensmittel oder Getränke im Internet gekauft, 2012 waren es erst 10 Prozent. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.135 Internetnutzern ab 14 Jahren.

 

Von Cornelius Mutschler

Bei den 30- bis 49-Jährigen beträgt der Anteil sogar schon 33 Prozent. 87 Prozent der Online-Shopper von Lebensmitteln haben haltbare Lebensmittel gekauft, aber immerhin 31 Prozent frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse. 18 Prozent derjenigen, die schon einmal Lebensmittel online gekauft haben, tun das regelmäßig, 39 Prozent manchmal. 36 Prozent sagen, dass sie mit dem Einkauf von Lebensmitteln im Internet „sehr zufrieden“ sind, 55 Prozent „eher zufrieden“.

Wer noch keine Lebensmittel online gekauft hat, gibt dafür unterschiedliche Gründe an: 60 Prozent sagen, dass sie nicht auf eine Lieferung warten wollen. 59 Prozent haben Zweifel an der Frische der Lebensmittel. Die Versandkosten sind für zirka 32 Prozent ein Hinderungsgrund, lediglich 7 Prozent haben Datenschutzbedenken. „Der Online-Lebensmitteleinkauf steht in Deutschland noch am Anfang. Ein Grund dafür ist sicherlich das sehr dichte Ladennetz hierzulande – dadurch sind Einkäufe fast jederzeit möglich“, sagt Bitkom-Vizepräsident Achim Berg.

Der Online-Handel überzeugt insgesamt laut Umfrage vor allem mit Komfort, guten Preisen und einem breiten Angebot: 71 Prozent der Befragten erklären, dass die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten wichtig ist, wenn sie sich für den Online-Shop und gegen den stationären Handel entscheiden. 77 Prozent der befragten Online-Shopper kaufen übrigens mehrmals pro Monat im Internet ein. Vor einem Jahr waren es erst 65 Prozent.

Cornelius Mutschler

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