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Warum Sie schon am 1. Advent Grußkarten verschicken sollten

Bald beginnt sie wieder: die Weihnachtszeit. Gebäck, Glühwein und Grußkarten. Warum Sie mit letzteren nicht bis Ende Dezember warten sollten.

aus der Redaktion

Wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt und die festliche Stimmung sich über alles und jeden gelegt hat, dann kommt sie: die Welle an Weihnachtspost. Neben den üblichen Rechnungen, Angeboten und Werbebriefen türmen sich die Grußkarten von Geschäftspartnern. Manche Absender noch gut in Erinnerung, andere, die hoffen, die Erinnerung an sich aufzufrischen. Doch bei der Vielzahl an Briefen verhält es sich wie bei einer Welle: an die Welle erinnert sich jeder. An den einzelnen Tropfen niemand.

Damit bei der Vielzahl an Grußkarten und Geschäftsbriefen Ihr besonderer Brief nicht untergeht, sollten Sie den Brief lieber direkt zu Beginn der Adventszeit schicken. Das glaubt zumindest Sylke Schröder von Briefstudio, das sich mit der Wirkung von E-Mails und Briefen auf das Markenbild beschäftigt. Sie hat vier Punkte aufgeschrieben, die erklären, warum es sich lohnt, gleich am ersten Advent eine Grußkarte zu versenden.

1. Der Erste im Briefkasten

Wenn der Adressat die Grußkarte wahrnehmen soll, dann sollte er sie als erster in seinen Händen halten. Ein Brief direkt zum ersten Advent kann das eher gewährleisten als eine Grußkarte gegen Ende Dezember, schreibt Sylke Schröder.

2. Die Reizüberflutung hat noch nicht eingesetzt

Oma, Opa, Tante, Onkel und der Bäcker haben Ihnen gegen Ende Dezember wahrscheinlich schon ein frohes Fest und einen guten Rutsch gewünscht. Wenn dazu  noch die Weihnachtspost kommt, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich noch an DIE eine Karte erinnern. Und genau so geht es Ihrem Adressaten. Schröder rät deshalb dazu, den Beginn der besinnlichen Jahreszeit zu nutzen. Denn da seien unsere Gemüter der inspirierenden Botschaften noch nicht überdrüssig.

3. Persönliche Kommunikation bleibt in Erinnerung

Laut einer Studie sind Kunden dann mit der Unternehmenskommunikation zufrieden, wenn sie sich an den Ansprechpartner erinnern können und sich persönlich angesprochen fühlen.

4. Finger weg von der Email

Die schweizerische Post hat Untersuchungen angestellt, welche Art der Kommunikation die welche Reaktionen bei Geschäftskunden hervorruft. Für die Studie standen 116 Geschäftskunden in Deutschland Rede und Antwort. Nicht ganz unpassend für den Zweck des Unternehmens erzielte die Briefpost Spitzenwerte: Für 93 Prozent der Befragen wirkte physischer Post gegenüber der Kommunikation über Kundenportale und elektronischer Post seriös, für 92 Prozent wirkte sie vertrauenswürdig und für 66 Prozent erregte sie eher Aufmerksamkeit als Kundenportale oder elektronische Post.

Es gibt also gute Gründe für die physische Grußkarte zum 1. Advent. Daran hat die Digitalisierung noch nicht viel geändert. Besorgen sie sich also schönes Papier und Briefumschläge und befüllen Sie Ihr Tintenfass. Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

aus der Redaktion
 

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