Ratgeber

Was Sie beim Frühlingsoutfit beachten sollten

von Dennis Hoff16.04.2018
(c) Veronika Neubauer
(c) Veronika Neubauer

Nach den nicht enden wollenden Monaten klirrender Kälte erlaubt der Frühling etwas Abwechslung in der Garderobe. Doch auch jetzt gilt es, die Grundregeln zu beachten.

von Dennis Hoff

Frühling, Sonne, Sommergefühle – wie auch die Natur in dieser Jahreszeit, blühen viele von uns aus dem trüben und kalten Winteralltag auf und genießen die immer länger werdenden Tage in vollen Zügen. Eine solch positive Stimmung wirkt sich natürlich auch auf den Kleidungsstil aus. Frühlingsgefühle werden nicht nur von Ihnen als Vertriebler verspürt, sondern auch von Ihren Kunden – nutzen Sie die Möglichkeit und erfrischen Sie Ihre Kunden mit einem passenden Outfit.

+++Dieser Beitrag stammt aus der März-Ausgabe unseres ePapers Business Developer Plus. Mehr dazu erfahren Sie hier.+++

Bei der Wahl des neuen Outfits gilt es jedoch ein paar wichtige Grundregeln zu beachten. Schließlich werden nicht alle Dresscoderegeln zusammen mit Ihrer dicken Winterjacke im Kleiderschrank vergraben. Doch welches Outfit ist nun für Ihre Branche angemessen und welche Kleidungsstücke und Accessoires heben Sie sich lieber auf für den Schwimmbadbesuch oder eine Grillparty? Wir haben für Sie ein paar der wichtigsten Anhaltspunkte ausgearbeitet.

Was ist ein angemessenes Outfit?

Einer der wichtigsten Tipps ist nach wie vor, dass Sie sich generell immer an Ihrem Kunden oder Chef orientieren sollten. Erscheint Ihr Chef beispielsweise in T-Shirt und lockerer Jeans zur Arbeit, können Sie dies in dem meisten Fällen ebenfalls tun. Trägt Ihr Chef immer einen Anzug, sollten Sie ein lockeres Frühlingsoutfit lieber vorher abklären. Zu einem guten und passenden Outfit gehört immer ein gewisses Fingerspitzengefühl.
 
In der helleren Jahreszeit gehören helle und bunte Farben ganz klar zu unseren Favoriten. Bringen Sie einen frischen Wind in Ihren Kleidungsstil, ohne diesen komplett zu ändern. Bitte beachten Sie nur, dass Sie nicht zu viele Farben kombinieren – Sie laufen sonst Gefahr mit einem Papagei verwechselt zu werden.
 
 
Tauschen Sie beispielsweise Ihre schwarze Anzugshose gegen eine Hellbraune oder Cremefarbene und kombinieren Sie diese mit einem weißen oder farbigen Hemd. Auch für Frauen sind hellere Farben gewünscht - es muss nicht unbedingt immer das schwarze Kostüm sein.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie bei steigenden Temperaturen auf dünnere Stoffe ausweichen können, ohne Ihren Dresscode zu verletzen. Kurze Hosen sind in den meisten Fällen ein Tabu und kurze Hemden wirken oft unseriös. Suchen Sie also nach dünneren Stoffen, um nicht in Ihrer Winterkluft zu ersticken. Im Hochsommer, also wirklich nur bei extrem hohen Temperaturen, können Sie als Mann auch Ihr Jackett zuhause lassen – Frauen ist es erlaubt, auf Strumpfhosen zu verzichten.

Welche Kleidungsstücke sind tabu?

Einfacher als ein angemessenes Outfit festzulegen ist es, ein paar Tabus zu nennen. Besonders gefährlich für modische Fehltritte mit seinen steigenden Temperaturen ist der Frühling und natürlich der Sommer. Achten Sie immer darauf, dass Sie Ihre Kleidung dem Beruf und nicht dem Wetter anpassen. Badehosen und Flip-Flops haben in einem Büro nichts zu suchen! Als erfahrener Vertriebler sollte Ihnen dies jedoch klar sein.

Für Frauen gilt auch in der wärmeren Jahreszeit die Weiblichkeit nicht zu sehr in Szene zu bringen. Einerseits könnte dies im Büro die Kollegen ablenken und somit dem Chef negativ auffallen, andererseits besteht die Gefahr, bei den Kunden fachlich unqualifiziert zu wirken. Verzichten Sie also bitte auf zu kurze Röcke und weite Ausschnitte -  eine einfache Faustregel besagt: Rock- und Kleiderlänge sollte knieumspielend sein und die Schultern bedeckt.

Zwar sind helle und farbenfrohe Outfits erwünscht. Sie sollten jedoch darauf achten, dies in einem gewissen Maße zu tun. Ein weißer Anzug ist auch bei sommerlichen Temperaturen für den Mann ein No-Go!

Klasse statt Masse

Das gleiche gilt für Sonnenbrillen und teilweise für Schmuck. Zwar ist die Sonnenbrille im privaten Bereich ein nettes und gefragtes Accessoire, sie hat jedoch im Büro nichts zu suchen. Beim Tragen von Schmuck gibt es gewisse Einschränkungen. Dieser ist generell nicht verboten, allerdings wirkt ein Outfit mit mehr als fünf Schmuckstücken zu freizeitlich. Beschränken Sie Ihre Auswahl also ein paar vereinzelte Details.
 
Kürzere Kleidung lässt oftmals geheimen Körperschmuck oder versteckte Tattoos zum Vorschein kommen. In vielen Branchen ist es besser, diese zu verdecken – dies ist jedoch Ihre Entscheidung, da Sie Ihre Kunden und Ihren Chef am besten einschätzen können. In lockeren Betrieben sind Tattoos oder Piercings oft kein Problem, in der Banken- oder Versicherungsbranche sollten Sie diese jedoch sicherheitshalber mit längerer Kleidung verstecken.

 

Über den Autor:

Dennis Hoff arbeitet als Werkstudent im Bereich Onlinemarketing bei Textil ONE, Premiumanbieter für „High Quality Corporate Wear“.

Das junge Unternehmen digitalisiert komplexe Bestellungen und macht das Leben für Einkäufer leichter. Mit einem innovativen Shopsystem wird es ermöglicht, den gesamten Bestellprozess der eigenen Corporate Wear zu managen und zu verwalten. Dabei übernimmt Textil ONE als Full-Service Partner die komplette Individualisierung und Logistik der Textilien, bis zum Versand in einzelne Filialen und Niederlassungen.

von Dennis Hoff

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