Ratgeber

Deutsche Manager – gesund ernährt, sportlich aktiv und nicht gestresst

aus der Redaktion21.09.2018
(c) gettyimages/Frank Schoepgens, Dirk Moll
(c) gettyimages/Frank Schoepgens, Dirk Moll

Dem Klischee nach stehen Manager im Dauerstress. Doch die Mehrheit der Manager fühlt sich laut einer Studie bestens. Auch dank eines gesunden Lebenswandels. Es gibt aber Ausnahmen.

aus der Redaktion

Fast 90 Prozent deutscher Manager bewerten ihre Arbeitsfähigkeit als gut. Ein Grund dafür liegt möglicherweise in der Lebensweise deutscher Führungs- und Fachkräfte: 68 Prozent der Manager achten auf gesunde Ernährung, 57 Prozent treiben regelmäßig Sport und 54 Prozent legen großen Wert auf eine Work Life Balance.

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Das ist das Ergebnis einer Studie der Hochschule Augsburg in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Borisgloger Consulting. Rund 500 Fach- und Führungskräfte hatten im Rahmen der Studie Fragen zu ihrem Empfinden von Stress beantwortet. Auch wenn es insgesamt eine positive Tendenz gibt, sind nicht alle Manager frei von Sorgen.

Manager in Konzernen sind entspannter

Denn jeder Zehnte sieht sich in Gefahr, einen Burnout zu erleiden. 15 Prozent dieser Manager können sich laut Studie nach Feierabend nur schwer erholen, 20 Prozent schaffen es kaum oder gar nicht, abzuschalten. Besonders gefährdet sind drei Gruppen: Manager, die das Stresslevel in den vergangenen zehn Jahren als steigend wahrgenommen hatte, Manger, die nicht genügend Sport treiben und keine befriedigende Work-Life-Balance haben und Manager, die sich in der „Rush Hour“ des Lebens befinden. Letzteres meint Manager im Alter von 35 bis 49 Jahren.

Hinzu kommen Unterschiede in Abhängigkeit der Unternehmensgröße. Generell sehen sich Manager aus Konzernen weniger gestresst als Manager aus inhabergeführten Unternehmen. Erika Regnet, Professorin und Dozentin für Personal und Organisation an der HS Augsburg, hat dafür folgende Erklärung: „Gerade in Konzernen stehen Themen wie Work-Life-Balance und Gesundheit am Arbeitsplatz stärker im Fokus. Ein Beispiel dafür sind etwa die Gesundheitsprogramme mit Sportangeboten, die deutlich häufiger von den großen Unternehmen angeboten werden als von den KMUs.“

 

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