Studie

Der Wirkungsgrad von Anzeigen

Von Jeanne Wellnitz30.04.2014
Werbewirkung; Foto: www.thinkstock.com
Werbewirkung; Foto: www.thinkstock.com

Marken auf überladenen Webseiten mit animierter Werbung und vielen Anzeigen werden von Usern weniger wahrgenommen und wiedererkannt. Das ist ein Ergebnis einer Studie zur Anzeigenwahrnehmung, initiiert von Adblock Plus in Kooperation mit Sticky.

Von Jeanne Wellnitz

Weniger ist mehr. Statische Anzeigen erzielen bessere Ergebnisse für Werbetreibende als animierte, blinkende Anzeigen. Das ergab eine Eyetracking-Studie mit 1.200 Teilnehmern in Nord-Amerika und Europa, die der Werbeblocker Adblock Plus in Kooperation mit dem Medientechnologieunternehmen Sticky durchgeführt hat.

Animierte Anzeigen versus statische Anzeigen
Statische und zurückgenommene Anzeigen bewerteten die Studienteilnehmer 300 Prozent häufiger mit „leicht zu verstehen“ als animierte Anzeigen. Insgesamt klicken 31 Prozent der Tester lieber auf einen statisches als auf ein animiertes Banner. Nur 26 Prozent bevorzugen animierte Anzeigen. Die blinkende Werbung wird darüber hinaus häufiger als „altmodisch“ wahrgenommen.

Übersichtlichen Webseiten bringen höhere Klickzahlen
Das Layout einer Webseite entscheidet maßgeblich über Klickzahlen der Anzeigen. Auf übersichtlichen Webseiten werden Anzeigen fast 200 Prozent häufiger angesehen und 300 Prozent schneller wahrgenommen, als Werbung auf unstrukturierten und überladenen Internetauftritten. Die beworbene Marke einer statischen Anzeige wird demnach 76 Prozent häufiger als „positiver“ empfunden. Marken, die in Anzeigen auf unübersichtlichen Webseiten platziert wurden, werden hingegen etwa 36 Prozent weniger wahrgenommen.

Die Eyetracking-Studie untersuchte den Wirkungsgrad verschiedener Typen von Online-Anzeigen. Den Teilnehmern wurden verschiedene Test-Webseiten vorgelegt und die Augenbewegungen der Probanden anschließend ausgewertet.

Alle Ergebnisse der Studie hier im Überblick.

Von Jeanne Wellnitz

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