Durchstarten

(c) Quadriga Media / Laurin Schmid (www.laurin-schmid.com)

Der Vertriebler des Jahres

„Wir brauchen etwas modernes, frisches, junges.“ Mit diesem Gedanken übernahm Stephan Rink im Juli 2015 das Projekt Living-Fertighaus, einer hundertprozentigen Tochter des Fertighausanbieters Bien-Zenker. Für das Jahr 2016 rechnet der 36-jährige Rink mit 400 verkauften Fertighäusern. Eine Leistung, dank der er im Oktober dieses Jahres den Award als Vertriebsmanager des Jahres gewann. 

Rink selbst will die Auszeichnung als Anerkennung einer Teamleistung verstanden wissen. Denn ohne seine Vertriebsmannschaft wäre der Erfolg des Unternehmens nicht möglich gewesen, sagt er. So waren zwar bis Ende September 2015 bereits 120 Fertighäuser verkauft. Nach nur wenigen Monaten im Geschäft eine beachtliche Zahl. Doch für Rinks ehrgeizige Ziele noch nicht genug.

Eine begeisternde Idee

Also schob Rink das Recruiting an. Er selbst schulte neue Vertriebskollegen. Seine langjährige Erfahrung im Verkauf von Fertighäusern gab er so an die erweiterte Vertriebsmannschaft weiter. Aktuell besteht die aus 60 Vertrieblern an 20 Standorten. „Die Idee, mit Living-Fertighaus das Produkt Ausbauhaus weiterzuentwickeln, hat viele von Anfang an begeistert“, erzählt Rink.

Denn um das Zielsegment der 25- bis 40-Jährigen zu überzeugen, brauchte es einen anderen Ton als den in der Branche üblichen. So erhoben Rink und seine Kollegen drei Grundsätze zum Kern der Kommunikation gegenüber ihren potentiellen Kunden: Flexibilität, Preis-Leistung und einen Rundumservice.

Schulung für den Kunden

Dieser Strategie folgend ging Living-Fertighaus mit einem neuen Produktkatalog an den Markt. Die Angebotspalette sollte den Kunden möglichst viel Gestaltungsspielraum lassen. Und nicht nur das: Bei der Umsetzung ihrer Ideen sollten sie selbst Hand anlegen können. In Kooperation mit der Kölner Do-It-Yourself-Akademie erhielt jeder Käufer einen dreitägigen Workshop, in dem ihm Fachleute beispielsweise Lackieren oder Fliesen näher brachten. Eine Flexibilität und ein Service, mit der Living-Fertighaus den Nerv der Käufer getroffen zu haben scheint.

In den kommenden Jahren will Rink das Unternehmen fest am deutschen Markt etablieren. Deswegen sollen pro Jahr bis zu zehn neue Hausvarianten im Produktkatalog von Living Fertighaus zu finden sein. Sein Team will Rink auch weiterhin vergrößern. In seinem im Branchenvergleich recht jungen Team ist dabei Platz für Vertriebler jeden Alters: „Wichtiger als das Alter ist es, dass ein Mitarbeiter die richtige Einstellung hat“, sagt Rink.

 

Stephan Rink

Norbert Wessendorf
 

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