Ratgeber

Wie Sie einen Sales Burnout erkennen und besiegen

von Katrina Geske18.10.2018
(c) gettyimages/Westend61
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Im Vertrieb kann es schnell sehr stressig werden. Die sechs wichtigsten Hinweise darauf, dass sich bei Ihnen ein Sales Burnout anbahnt.

von Katrina Geske

Der Vertrieb ist eine Branche für sehr gesellige Menschen. Ständig ist man unterwegs, am Telefon oder in Meetings. Gleichzeitig muss man bestimmte Zielvorgaben erreichen, dem Vorgesetzten Bericht erstatten – und erbringt man nicht die gewünschte Leistung, ist man schnell seinen Job los. Gerade am Anfang der Karriere kann dies emotional und professionell sehr schwer zu bewältigen sein. Auf Saleshacker.com verrät Vertriebsprofi Don Erwin die sechs wichtigsten Anzeichen für ein Sales Burnout und erklärt, was sich dagegen tun lässt.

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1.    Sie sind ständig müde, egal, wie viel Sie schlafen

Nicht nur körperliche Anstrengung ist ermüdend: Das vergisst man leicht. Mentaler Stress – besonders, wenn Gelegenheiten zur Entspannung rar sind – verfliegt oft auch bei regelmäßigem Schlaf nicht. 

2.    Alles fühlt sich viel schwieriger an als sonst

Sie konnten früher Verkäufe abschließen, ohne viel darüber nachzudenken? Dasselbe fällt Ihnen heute schwer. Ein halbstündiges Verkaufsgespräch scheint unendlich, nach einem halben Tag sind Sie bereits erschöpft, und sogar Smalltalk scheint wie ein kaum zu bewältigendes Unterfangen. 

3.    Sie essen nicht genug

Das Burnout versetzt den Körper in einen „Fight-or-Flight“-Modus. Ihr Körper braucht dringend Nahrung, doch in dieser Situation läuft er nur noch nach Instinkt. 

4.    Sie haben Konzentrationsschwierigkeiten

  Vielleicht merken Sie es nicht, doch Sie sind körperlich und mental ausgelaugt. Daher fällt es Ihnen viel schwerer, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren und diese zu bewältigen. 

5.    Sie sind leicht reizbar

Nicht nur kleine Ärgernisse regen Sie auf: Ihnen erscheint einfach alles ärgerlich! Kleine Dinge, die Sie sonst kaum wahrnehmen, gehen Ihnen nun nahe. Jeden Moment könnten Sie ausflippen. 

6.    Sie sind weniger optimistisch

Sie verwenden viel Zeit darauf, die Hoffnung aufrecht zu erhalten, dass Sie das Interesse eines Kunden erfolgreich wecken und den Deal mit ihm abschließen können. Durch das Burnout entsteht ein Teufelskreis: Es macht Sie müde, reizbar, und sorgt dafür, dass Sie nicht mehr an sich glauben. Durch all dies verschlechtert sich Ihre Leistung – was Sie wiederum müde, reizbar und weniger hoffnungsvoll macht.
 
Was lässt sich also gegen diese Anzeichen tun? Erwin empfiehlt vor allem eine feste Tagesstruktur, um Stressfaktoren zu senken und den Überblick zu behalten, auch wenn es einmal nicht so gut läuft. Auch eine Steigerung der Produktivität soll helfen, da so mehr Zeit zur Entspannung bleibt. 
Besonders wichtig: Haben Sie Mitgefühl mit sich selbst. Als Vertriebler werden Sie fast jeden Tag mit Misserfolg und Ablehnung konfrontiert. Dies ist ein Teil des Jobs. Aus Fehlern sollte man lernen, Ärger über sich selbst und Zweifel an den eigenen Fähigkeiten bringen jedoch nichts. Lassen Sie außerdem nicht zu, dass Jobstress ihre Freizeit beeinflusst: Die Arbeit ist ein Teil von Ihnen, doch Sie sind mehr als Ihr Job! 
 
von Katrina Geske

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