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Warum es in China jetzt Autos aus dem Automaten gibt

aus der Redaktion27.03.2018
(c) Screenshot Alizila.com
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In China können Autokäufer jetzt über eine Smartphone App Neuwagen aus dem Automaten ziehen. Die vollautomatisierte Anlage kommt ganz ohne Verkäufer aus.

aus der Redaktion

In China können Autokäufer jetzt über eine Smartphone App Neuwagen aus dem Automaten ziehen. Basierend auf ihrem Nutzerverhalten im gesamten Alibaba-Universum sollten Nutzer auch Rabatte erhalten können. Die vollautomatisierte Anlage kommt ganz ohne Verkäufer aus.

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Der Autoautomat, genannt „Super Test-Drive Center“, ist das Ergebnis einer Kooperation von Alibaba und dem Automobilkonzern Ford, berichtete techcrunch.com. Laut einem Werbevideo des Unternehmens können Nutzer über die Alibaba eigene Tmall-App ein Auto für eine Testfahrt buchen. Mit Hilfe von Gesichterserkennung schließen App-Nutzer ihre Buchung ab und verifizieren sich auch vor Ort am am Automaten.

Im Oktober 2017 hatte das Manager-Magazin über die angestrebte Kooperation berichtet. Ford hatte zum damaligen Zeitpunkt auf dem chinesischen Markt rückläufige Verkaufszahlen in den Bereichen PKW und Nutzfahrzeuge von 14 beziehungsweise 5 Prozent zu beklagen. Mit innovativen Vertriebswegen wie diesen hofft der amerikanische Konzern auf dem chinesischen Markt bestehen zu können.

Ein Drittel der Neuwagen in China abgesetzt

Ford tut das aus gutem Grund: Für die vergangenen Jahre hatte die Unternehmensberatung Ernst and Young jährlich ein Marktwachstum im zweistelligen Bereich gemessen. Und in 2016 gingen ganze 34 Prozent der weltweit verkauften Neuwagen an chinesische Abnehmer.

Alibaba ist eine vom Chinesen Jack Ma gegründete Online-Plattform, die den asiatischen Raum dominiert. Im November letzten Jahres machte das Unternehmen Schlagzeilen, als es in nur einer Stunde 10 Milliarden Dollar Umsatz einfuhr. Grund dafür war der sogenannte „Single‘s Day“, an dem Einzel- und Online-Händler in China mit großen Rabattaktionen Kunden locken. Zum Vergleich: Die amerikanische Konkurrenz von Amazon setzte am „Prime Day“ in 30 Stunden eine Milliarde Dollar um. In der Konzernzentrale in Seattle nannte man das damals den „biggest day ever“, wie t3n.de berichtete.

 

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